Gospel meets the Blues. Internationale Spitzenmusiker im Schloss.

Am Freitag, den 27. März haben wir mit der Sängerin Carol Alston und dem Pianisten Jan Kořínek zwei renommierte internationale Künstler zu Gast, die gemeinsam mit dem Passauer Blues-Harp-Spieler Walter Schwetz die amerikanische Gospeltradition mit Jazz und Blues zu einer ganz eigenen, warmen und tiefen Musik verbinden.

Das Konzert beginnt um 19:00 Uhr, der Eintritt beträgt 20 €.

Wenn Sie etwas mehr über die Künstler und ihre Musik erfahren wollen, finden Sie unten einen ausführlicheren Text dazu.

Gospel meets the Blues

Die renommierte Jazz-, Blues- und Gospelsängerin Carole Alston aus Washington D.C. trifft auf den Pianisten und Hammond-Organisten Jan Kořínek und schafft ein ebenso gefühlvolles wie mitreißendes Musikerlebnis. Alston begeistert mit ihrer warmen, ausdrucksstarken Stimme und ihrem erzählerischen Gespür, das tief in der Gospeltradition verwurzelt ist und sich mühelos mit Jazz und Blues verbindet.

Kořínek, eine feste Größe der europäischen Szene, arbeitete u. a. mit internationalen Künstlern wie Chris Cain, Carlos Johnson und Chanda Rule zusammen. Obwohl er besonders für seinen markanten Hammond-Sound bekannt ist, ist er bei diesem Konzert ausschließlich am Klavier zu hören und zeigt dabei eine intime, akustische Seite seines Spiels, geprägt von Blues, Jazz und Gospel.

Bei ausgewählten Stücken wird das Duo von dem in Passau ansässigen Bluesharp – Spieler Walter Schwetz ergänzt. Er hat bei Jan Korinek die Liebe zum Blues entdeckt und sie zu einer musikalischen Ausdruckskraft entfaltet.

Gemeinsam erschaffen Alston und Kořínek einen zeitlosen Sound, der die Tradition von Jazz, Blues und Gospel aufgreift und zugleich mit persönlichem Ausdruck und frischer Energie verbindet. Ihre Konzerte leben von musikalischer Nähe, spontaner Interaktion und einer spürbaren Verbindung zum Publikum.

Baywaldblues

Ein Wirtshaus, das nie wirklich schläft, und ein Bub, der früher glaubte, die Welt hinter ihm löse sich in Luft auf – Bayerwald-Blues ist die überraschend zärtliche, manchmal irrwitzige und oft herzzerreißend ehrliche Biografie eines Kindes aus dem hintersten Winkel des Bayerischen Waldes. Alexander Straßner erzählt von einer Kindheit, die gleichzeitig paradiesisch und völlig absurd war: zwischen Feriengästen, die sich benahmen, als wären sie aus einem sehr seltsamen Heimatfilm gefallen, Waidlern von unverhandelbarer Originalität und Eltern, die aus dem Nichts eine Pension samt halbem Dorf zusammenhielten. Hier wird nichts beschönigt: Es gibt Kühe, die auf frisch verlegte Pflastersteine scheißen, Blitze, die durchs Haus wandern, und Bärwurz, der den Charakter härtet. Und trotzdem entsteht ein feiner, leiser Faden von Melancholie zwischen all dem Lachen, Stolpern und Staunen: eine Liebeserklärung an jene Region, in der das Leben oft härter war als der Wirtshausboden – aber auch wärmer als jede Zentralheizung. Ein Buch über Herkunft, Humor und den ganz speziellen Menschenschlag zwischen Arber, Falkenstein und einer Welt, die immer ein bisschen schräg stand. Die Geschichte eines Gefühls. Das Buch über den Bayerischen Wald.