Wir müssen leider gleich drei Veranstaltungen absagen.

Leider müssen wir gleich drei aufeinanderfolgende Veranstaltungen krankheitsbedingt absagen:

Die Literaturmatinee mit Norbert Schreiber am 25.Oktober,

das Konzert mit Mélange á Trois am 1. November und 

das Konzert des Prager Konservatoriums am 7. November.

In dieser Dichte mussten wir in den 20 Jahren, in denen wir Konzerte veranstalten, noch nie Absagen mitteilen. Es tut uns sehr leid und wir bitten das zu entschuldigen.  Vor allem aber wünschen wir allen erkrankten Künstlern eine rasche und vollständige Genesung.

Unser Konzertprogramm setzen wir am 2. Novemberwochenende dafür mit gleich zwei Veranstaltungen fort:

am 13. November findet ein Konzert mit Full House, am 15. November ein Harfenkonzert mit Katharina Ederer statt.

Fingerstyle-Gitarre in Perfektion mit Jordan Brodie und Micha Kern.

Am kommenden Freitag, den 23.10. , findet um 19:00 Uhr einer der Konzerthöhepunkte des Jahres statt. Einer von vielen.

Der Australier Jordan Brodie und Micha Kern aus Übersee am Chiemsee sind mit ihrem neuen Programm „Beautiful Strings & Silly Things“ auf Tour und machen wieder bei uns Station.

Das letztjährige Konzert der beiden Fingerstyle-Gitarristen war ausverkauft und hinterließ restlos begeisterte Besucher.

Wer noch mehr zu den beiden und ihrer Musik wissen möchte, findet das im Folgenden.

Auch 2026 steht nach der erfolgreichen, gemeinsamen Tournee von Micha Kern
und Jordan Brodie eine musikalische Reise zweier Ausnahme-Gitarristen aus entgegengesetzten Polen der Welt bevor.
Über 1000 glückliche Konzertbesucherinnen und Besucher, teils ausverkaufte Konzerte, standing Ovations inklusive, machten 2025 zu etwas ganz Besonderem.
So bleibt es nicht aus, dass das Ganze in 2026 wiederholt wird. Sehr humorvoll wiederholt wird. Der besondere Charme und Humor dieser beiden Saiten-Virtuosen machen ein Gitarrenkonzert der Extraklasse zu etwas ganz Besonderem: Man schaut nicht auf die Uhr.
Es darf geschmunzelt werden und sogar lauthals gelacht. Und somit wird das Ganze irgendwie zu einer Art „Gitarrenmusik muss nicht langweilig sein“ – Mission.

Mit „Songs without words“ zeigen die beiden Akustik-Maestros
Jordan Brodie & Micha Kern, welche unfassbaren Klang-Momente auf der Gitarre möglich sind. Jordan Brodie, der als einer der besten jungen Gitarristen Australiens gefeiert wird, beehrt die Bühne mit seiner beeindruckenden Fingerstyle-Technik, seinem außergewöhnlichen Songwriting und einer intensiven Präsenz.
Auf der anderen Seite begeistert Micha Kern aus dem Chiemgau das Publikum mit seiner einzigartigen Fähigkeit, die Gitarre gefühlt in eine komplette Band zu verwandeln. Auf meisterhafte Weise verbindet er explosive Riffs, gefühlvolle Kompositionen und kreatives Storytelling miteinander.Gewürzt mit comedyartigen Elementen und purer Lebens – und Spielfreude.
Es stehen ganz besondere Konzerte bevor. Fingerstyle beschreibt die Art und Weise Songs auf der Gitarre so zu arrangieren und zu komponieren als wenn es für eine ganze Band wäre.
Das Schöne dabei ist auch: es gibt keine Grenzen, weder aus technischer noch aus musikalischer Sicht.

Frische Volksmusik mit Kulzerisch.

Am kommenden Sonntag, den 18. Oktober um 17 Uhr findet ein Konzert der Gruppe Kulzerisch statt. Andreas Loibl (Zither), Ernst Graßl (Akkordeon), RaphaelDives (Kontrabass), Julia Wenzl (Klarinette) und Magdalena Loibl (Gitarre) haben sich in den letzten Jahren ein äußerst hörenswertes Repertoire mit Kompositionen und Original-Arrangements von Heinz Kulzer, Georg Freundorfer oder Peter Aschberger u.a. erarbeitet. Die für den Bayerwald eher ungewöhnliche Zusammensetzung der Instrumente liefert dabei so manch unerhörtes Klangerlebnis. Vom schneidigen Marsch über Schmachtfetzen zum Schwelgen zur schweißtreibenden Polka reicht das Programm, aber auch moderne und zeitlose Stücke interpretieren die fünf Vollblutmusiker. Es erwartet Sie also eine außergewöhnliche Mischung aus Schrammel-, Volks- und Salonmusik. Ihre Ohren werden Augen machen.

Der Eintritt kostet 20 €.

Lady Eve and her one man: Jukebox Heroes. Konzert am 9. Oktober

Wer schon einmal vor einer alten Jukebox gestanden ist, kennt sie vielleicht, diese

magische Anziehungskraft und das Bedürfnis einen der Knöpfe zu drücken, um zu

hören welche Melodie im Anschluss aus dem Lautsprecher schallt. Gehört der Song

dann sogar noch zu den einen Lieblingen, wird man von der Musik förmlich

eingesaugt und man kommt von dem Kasten so schnell nicht wieder los.

Das Konzertprogramm „Jukebox Heroes“ von Lady Eve and her one man band

besteht genau und ausschließlich aus solchen Songs, die man kennt, liebt, aber

eigentlich zu selten hört. Wo, wenn nicht in einer gut sortierten Jukebox, findet man

Namen wie Stevie Wonder, Norah Jones und vielleicht sogar Rainhard Fendrich

direkt nebeneinander?

Bei „Jukebox Heroes“ werden diese Helden der Musik nicht einfach nachgespielt

oder kopiert, sondern eigen interpretiert und von dem Duo live, nur mit Gesang und

Gitarre, auf die Bühne gebracht.

Wir nehmen Sie also mit, auf einen Ritt durch Jahrzehnte voller Ohrwürmer, Hits und

fantastischer Songs, von denen Sie sich denken werden: „Die sollte man sich

eigentlich öfter anhören….“

Das Konzert findet am 9. Oktober um 19 Uhr statt. Der Eintritt beträgt 20 €.

Es empfiehlt sich, Plätze vorab zu reservieren.

Johannes Beham und Christoph Goldstein: Zwei alte Bekannte kommen mit Musik der Romantik zurück ins Schloss.

Die Konzerte des Pianisten Johannes Beham und des Geigers Christoph Goldstein, waren in den letzten Jahren immer ausgesprochen erfolgreich. Die kurzweilige und immer sehr informative Moderation von Christoph Goldstein verleihen dem Auftritt neben der hohen musikalischen Qualität eine besondere Note.

Das Konzert findet am Sonntag, den 22. September , um 17 Uhr statt. Der Eintritt beträgt 20 €

Das Programm, das in diesem Jahre seinen Schwerpunkt in der Romantik hat, und Informationen zu den Musikern finden sie im Folgenden:

Christoph Goldstein studierte in München, Trossingen und Nürnberg Violine, Viola, Musikwissenschaft, Dirigieren und Musikpädagogik. Als Kammermusiker, Solist und Dirigent gibt er seit vielen Jahren Konzerte in Deutschland und im europäischen Ausland. In Landshut leitet er ein Sinfonieorchester. Seit dem Jahr 2021 bildet er zusammen mit dem Pianisten Johannes Beham ein Duo. Die beiden Musiker, die von der Presse für ihren „meisterlichen Vortrag, ihren warmen und sinnlichen Klang, ihr perfektes Zusammenspiel, ihre abwechslungsreichen Programme und für ihre sympathisch und witzig moderierten Auftritte“ gelobt werden, geben in ganz Deutschland und im europäischen Ausland Konzerte. Christoph Goldstein spielt eine Violine von Jean-Baptiste Vuillaume (Kopie von Guarneri del Gesu) aus dem Jahr 1875, die ihm von mehreren privaten Mäzenen zur Verfügung gestellt wird und eine Bratsche des Füssener Geigenbauers Simpert Niggel (1710-1785). Besonders beschäftigt es ihn, wie man heute Musik dem Publikum auf eine neue Art und Weise präsentieren kann. Und so hat er sich vor einigen Jahren die Form des Musikalischen Kammerspiels ausgedacht: Dabei verbinden sich Musik und Schauspiel zu einer Geschichte. Meistens, wie z. B. bei „Beethoven in Love“ oder „Mozart in Wien“, geht es dabei um tragische, oft aber auch sehr komische Episoden aus dem Leben der großen Komponisten.

Der Pianist, Chorleiter und Organist Johannes Beham entdeckte in der Kindheit seine Liebe zur Musik. Den ersten Klavierunterricht hatte er mit 12 Jahren. Sybille Ortner war eine erste wichtige Lehrerin. Bereits drei Jahre später besuchte er die Berufsfachschule für Musik in Plattling. Parallel dazu nahm er Klavierunterricht beim renommierten Passauer Pianisten Peter Walchshäusl. Danach studierte er am Mozarteum in Salzburg. Im Anschluss studierte Johannes Beham am Pilsener Konservatorium in der Klavierklasse des Direktors Miroslav Brejcha. In dem Pianisten Christoph Schmid fand Johannes Beham seinen wichtigsten Mentor und Lehrer.2020 hatte er eine entscheidende Begegnung mit dem Geiger Christoph Goldstein. Seit 2021 bilden sie gemeinsam ein Duo, das sich bekannten großen Werken aber auch unbekannten Schätzen der Literatur für Violine bzw. Viola und Klavier widmet. Sie geben Konzerte in Deutschland und im Ausland, z. B. in Polen, Tschechien, Österreich, Spanien, Italien, usw. Johannes Beham ist regelmäßig Solist in Klavier- und Orgelkonzerten und ist leidenschaftlicher Kammermusiker. 

Grigoraș Dinicu (1889–1949)

L’Alouette (Die Lerche)

Jules Massenet (1842–1912)

Meditation aus der Oper Thaïs

Johannes Brahms (1833–1897)

Ungarischer Tanz Nr. 5

Antonín Dvořák (1841–1904)

Humoreske 

Jan Křtitel Vaňhal (1739–1813)

Sonate für Viola und Klavier

Allegro moderato

Adagio

Rondo. Allegretto

Carl Maria von Weber (1786–1826)

Andante e Rondo ongarese, Op.35

PAUSE

Franz Schubert (1797–1828)

Sonate D 821 „Arpeggione“ 

Allegro moderato

Adagio

Allegretto

Max Bruch (1838–1920)

Kol Nidrei Op. 47 

Pablo Sarasate (1844–1908)

Zigeunerweisen Op. 20

Kammermusik der Klassik mit dem Duo Fortepiano.

Liebe Freunde des Förderkreises,

es war ein denkwürdiges, turbulentes, wunderbares Wochenende, das hinter uns liegt.

Am Freitag ein ausverkauftes Konzert mit dem fantastischen Duo Cellar und am Sonntag dann ein Musik-Festival wie es die Region noch nicht oft gesehen hat: unser Benefizkonzert.

Hunderte von Besuchern, großartige Musik von sieben verschiedenen Bands und eine Atmosphäre, die unter die Haut ging.

Die Spendenbereitschaft war sehr groß, das Event hat sich für das Schloss mehr als gelohnt und wir haben uns sehr über so viel – nicht nur finanzielle – Unterstützung gefreut. 

Die Musiker waren – wie wir und die Besucher – restlos begeistert und haben von sich aus nicht nur die Beritschaft, sondern auch den Wunsch geäussert, das Konzert im nächsten Jahr zu wiederholen. Sehr gerne.

Aber nun zu dem, was kommt. das Konzert mit Miriam Altmann,  Hammerflügel und Julia Huber,  Violine, dem Duo Fortepiano.

Die beiden renommierten Musikerinnen waren im letzten Jahr zusammen mit der Cellistin Anja Enderle als Trio Fortepiano bei uns zu Gast und hatten uns und die Besucher mit ihrer historischen Aufführungspraxis begeistert. 

Jetzt können wir uns auf ein ganz besonderes Konzert freuen, das den Titel „Der musikalische Salon der Madame de Montgeroult“ trägt. Kammermusik der Klassik mit Werken von Dussek, Montgeroult und Beethoven. 

Wie keine andere Musikerin hat sich Hélène de Montgeroult um 1800 in der Musikwelt behauptet. Nicht nur als Pianistin, sondern auch als Lehrerin und Komponistin strahlte ihr Ruf über ganz Europa.
In ihrem Salon gaben sich die größten Persönlichkeiten die Ehre und ließen sich von dieser Frau und ihren Musikpartnerinnen und Partnern bezaubern.
Umso schöner, dass in dem musikalischen Salon von Schloss Buchenau diese Zeit und die Musik wieder aufersteht.

Das Programm finden Sie unten.

Das Konzert findet am Freitag, dem 11.09., um 19:00 Uhr statt, der Eintritt beträgt 20 €.

Programm

„Der musikalische Salon der Madame de Montgeroult“

Jan Ladislaus Dussek (1760 – 1812) Sonate op5 Nr. 2 in B – Dur

Allegro – Andante Grazioso – Allegro Molto

Hélène de Montgeroult (1764 – 1836) Sonate op2 Nr. 3 in a – Moll

Agitato assai – Adagio – Vivace con espressione

Pause

Jan Ladislaus Dussek aus Sonaten op28 Nr.3 in B – Dur

Allegro moderato – Allegretto. Moderato molto

Nr 5 in g – Moll

Lento con espressione – Allegro

Ludwig van Beethoven (1770 – 1827) Sonate op30 Nr.1 in A – Dur

Allegro – Adagio molto espressivo – Allegretto con Variazioni

Das Kulturcafé hat am kommenden Wochenende wieder geöffnet.

Am Samstag, dem 5. und am Sonntag, dem 6. September öffnet unser beliebtes Kult(ur)café jeweils von 14 bis 17 Uhr wieder seine Pforten. Das Café-Team hat selbstgemachte Kuchen und Torten, Kaffee aus der Rösterei Kirmse, Eis, Eiskaffee, viele weitere kalte und warme, alkoholische und nicht-alkoholische Getränke sowie kleine Brotzeiten im Angebot.

Eine Besonderheit stellt dieses Mal der Sonntag dar, weil der Cafébetrieb da in das große Benefizkonzert eingebunden ist.

Am Samstag, den 5. September finden um 14:00 und 15:30 Schlossführungen statt, am Sonntag dann etwa stündlich Schloss- und Gartenführungen.

Rückkehr ins Schloss Das wunderbare Duo CellAr.

Am kommenden Freitag, den 4. September kommt das Duo CellAr zurück ins Schloss.

Bei ihrem ersten Auftritt in Buchenau vor ziemlich genau einem Jahr waren wir tief beeindruckt von der ungemein sympathischen Ausstrahlung und der wunderbaren Musik der beiden Künstler, so dass wir umgehend einen Auftritt für 2026 mit ihnen vereinbarten. 

Die Grundidee ihres Programms, eine Fusion aus lateinamerikanischer und europäischer Musik, bleibt zwar die gleiche, Julia Willeitner und Danilo Cabaluz werden aber viele neue Stücke präsentieren.

Im Folgenden können Sie lesen, wie die beiden ihre Musik beschreiben:

Im Februar 2013 lernten wir uns als Studenten der Universität Mozarteum in Salz- burg kennen und gründeten unser Duo mit dem Ziel, das knappe Repertoire für Cello und Gitarre zu erweitern.
Die instrumentale Kombination von Cello und Gitarre, sowie der vielfältige kulturelle Hintergrund des Duos sind eine attraktive Kombination, die es uns ermöglicht, ein neues, unkonventionelles Programm anzubieten, das Brücken zwischen der reichen Musikkultur Europas und Lateinamerikas schlägt.
Unser Repertoire reicht von Transkriptionen klassisch-europäischer Kompositionen über lateinamerikanische Volks- und Populärmusik bis hin zu unseren eigenen Kompositionen.
Neben Cello und Gitarre umfasst unser lateinamerikanisches Programm auch zweistimmigen Gesang und traditionelle lateinamerikanische Instrumente wie Charango und venezolanische Cuatro.
Wir konzertieren regelmäßig in Deutschland, Österreich, Spanien, Brasilien und Chile. Im November 2015 nahmen wir unsere erste CD “La vida breve“ auf. Im Februar 2023 veröffentlichen wir unser zweites Album „Latinoamérica“ (2024), das ausschließlich der lateinamerikanischen Volksmusik gewidmet ist.

Danilo Cabaluz wurde 1983 in Santiago de Chile geboren. Er absolvierte Bachelorstudium in Gitarre an der Universidad de Chile und sein Master- sowie Postgraduade-Studium bei Eliot Fisk an der Universität Mozarteum Salzburg. Ergänzend zu seinem Studium belegte er einen Kurs für Komposition und Arrangement bei Marco Pereira in Rio de Janeiro, Brasilien.

1993 in Passau geboren, bekam Julia Willeitner ihren ersten Cellounterricht von Siglinde Käß. Später wurde sie als Jungstudentin in die Klasse von Wolfgang Nüsslein an der HfKm in Regensburg aufgenommen. Nach erfolgreichem Bachelor-Studium bei Heidi Litschauer und Enrico Bronzi an der Universität Mozarteum Salzburg entdeckte sie nach einem Projekt mit dem L‘Orfeo Barockorchester unter Michi Gaigg ihre Liebe zur Alten Musik, was sie an die Bruckneruniversität in Linz führte. Dort schloss sie 2023 ihr Masterstudium für Alte Musik / historische Aufführungspraxis mit Auszeichnung ab. Wertvolle Erfahrungen konnte Julia Willeitner mit der Akademie Versailles, dem Hanse Ensemble, dem Collegium Marianum Prag, der Ton Koopman Academy und anderen Ensembles für Alte Musik sammeln. Momentan ist sie als Cellistin und Gambistin in unterschiedlichen Ensembles für Alte Musik tätig.

Noch ausführlichere Informationen über die Musiker und Konzertmitschnitte finden Sie auf ihrer Homepage duocellar.de