Das Meisterkonzert mit dem Jers Duo entfällt.

Auch bei uns im Schloss passiert auf nicht absehbare Zeit nichts mehr. Das für den 10. April geplante Meisterkonzert mit dem Jers Duo aus Prag entfällt wegen der Covid 19 Epidemie.

Wie es in den kommenden Monaten weitergehen wird, wissen wir nicht. Wir werden auf die Entscheidung der Bundesregierung am 19. April warten und dann überlegen, wie wir mit den geplanten Veranstaltungen verfahren werden.

Bleiben Sie gesund.

Reimereien. „Was macht man nur, dass jeder Tag/ so glücklich läuft, wie man ihn mag?“ Max von Schnurbein liest eigene Gedichte, musikalisch begleitet von „pianomeetscello“.

Als Schriftsteller ist Max von Schnurbein in seinem gar nicht so kurzen Leben öffentlich bisher nicht in Erscheinung getreten. Gerhard Riffeser hat den Lyriker in Max von Schnurbein entdeckt und ist begeistert von seinen Gedichten. Um sie auch der Öffentlichkeit zugänglich zu machen, haben wir den Autor zu einer Lesung bei uns im Schloss eingeladen. Gerd Riffeser stellt Max von Schnurbein und das Duo „pianomeetscello“, das ihn musikalisch begleitet, im Folgenden kurz vor.

Forstmann, Jäger, Weltweiser, so würde ich ihn beschreiben.
Seine Gedichte könnte man, in Anlehnung an Friedrich Nietzsche, mit MENSCHLICHES ALLZUMENSCHLICHES überschreiben.
Der Wald, die Familie, die Tiere, die Gesellschaft, ihre Moral sind Stoff für seine Gedichte, die vor Witz, Sprachspielereien und Pointen nur so sprühen.
Über allem schwebt sein Humor, sein Witz, seine kritische Welterfahrung.
Seine poetischen Vorbilder sind Wilhelm Busch, Christian Morgenstern, Eugen Roth und Francois Villon, also satirisch-humorvoll-kritische Geister.

Die Lesung wird musikalisch begleitet von Laura Riffeser (Piano) und Veronika Frauendienst (Cello). 
Zwei Vollblutmusikerinnen. Sie nennen sich pianomeetscello.
Sie werden ihr Musikprogramm der humorvoll-swingenden Lyrik von Max von Schnurbein anpassen oder gedankliche Eindrücke in Töne umsetzen.
Laura und Vroni treten genau wie Max zum ersten Mal in Buchenau auf. Premieren also, auf die man gespannt sein kann und sich schon vorfreuen darf.

Die Lesung findet am Samstag, den 7. März um 19:00 Uhr statt.

Max von Schurbein, fotografiert von Gerd Riffeser bei der gemeinsamen Auswahl der Gedichte für die Lesung in Buchenau.
„pianomeetscello“: Laura Riffeser und Veronika Frauendienst.

„Sir“ Oliver Mally und Hubert Hofherr eröffnen die Konzertsaison 2020.

Wir sind zurück aus einer kurzen Weihnachtspause. Wie in den letzten Jahren werden Oliver Mally und Hubert Hofherr auf ihrer Wintertournee bei uns Station machen und die Konzertsaison 2020 eröffnen. Es waren Konzerte, die unter die Haut gingen, wie gemacht für die Atmosphäre im Schloss und genau das, was wir mit unseren Veranstaltungen anstreben: ein intensives Erlebnis für die Besucher zu schaffen. Das Konzert der beiden Musiker ist zu einem geliebten Ritual geworden. In diesem Jahr werden sie zudem ihr erstes gemeinsames Album „Overdue“ vorstellen.

Für diejenigen, die Oliver und Hubert nicht kennen, hier ein paar Informationen.

Ein kleiner verschlafener Ort in einer amerikanischen Provinzeinöde. Die lokale Bar spuckt Rauch aus allen porösen Fassadenlöchern – die Hitze schlägt dir ins Gesicht, man rettet sich in die Bar an der Ecke und fällt in einen nächtlichen Sog – die Gestaltenwirken apathisch, Zeiten entfernt. Auf der Bühne sitzt „Sir“ Oliver Mally und spielt den Blues, den keiner ahnt, doch jeder sucht. „Sir“ Oliver Mally gehört ohne Frage zu den Vertretern des „besten Blues Europas“ (Concerto). Seine raue, konventionsfreie Musik entspricht reinem Extrakt der Bluesessenz. Die Inhalation dessen knallt wie Absinth auf Lebenszeit. Seine Alben wurden international mit Lobeshymnen rezensiert. Auf Tour ist der „beste Blues-Sänger des Landes“ (Samir H. Köck, „Die Presse“) sowieso ständig – zwischen Hamburg und Budapest, Graz und Waidhofen an der Thaya, aber zwischendurch auch gern mal beim Himalayan Blues Festival in Nepal. „Amadeus“-Nominierungen und gleich dreizehn Kategorie-Trophäen im Kritiker-Poll es Magazins „Concerto“ haben im Reisegepäck eher keinen Platz, dafür ist sei Instrument unverzichtbar. „Er spielt seine Gitarre noch selbst, er singt mit Hingabe, Herz und Seele, er spürt sich“, resümierten die „Oberösterreichischen Nachrichten“. Ein „bluesesquer“ Geniestreich in Person, das ist Oliver Mally. Der gebürtige Niederbayer Hubert Hofherr entdeckte schon sehr früh seine Liebe zum Chicago-Blues. Neben seinem Musikstudium spielte er bereits früh in ersten Bands und veröffentlichte mehrere Tonträger. Nach seiner Auswanderung in die USA tourte er bereits nach kurzer Zeit mit bekannten Bluesmusikern wie z.B. Buster Benton, J.W. Williams, Merle Perkins durch die USA und gründete dort seine eigene Band bis zur Rückkehr nach Deutschland. Auf Konzerttourneen im In- und Ausland ist Hubert Hofherr unterwegs mit seiner 1996 gegründeten Band „Hubert Hofherr & The Bottom Line“, sowie u.a. mit „The Ramblers“, Albert C. Humphrey and the Roots of Blues, der Ron Evans Group, dem Hamburger Bluessänger und Gitarristen Abi Wallenstein sowie dem Electric Blues Duo (Colin Hodgkinson und Frank Diez) und Mano Maniak. Und endlich haben sich die beiden auch „live“ gefunden. Präsentiert wird ein Programm bestehend über-wiegend aus Eigenkompositionen gespickt mit exquisiten Covers denen die Musiker ohne Zweifel ihren eigenen Stempel aufdrücken. Gänsehautschauer bei so manchem Song mit blauer Note sind garantiert

Das Konzert findet am Donnerstag, den 16. Januar 2020 um 19:00 Uhr statt. Der Eintritt beträgt 16 €.

Das Jahr geht zu Ende, im Schloss kehrt Ruhe ein.

Im Schloss ist weihnachtliche Ruhe eingekehrt.

Wir wünschen Ihnen eine gesegnete Weihnachtszeit und ein mit Fröhlichkeit, Harmonie und Gesundheit erfülltes Neues Jahr.

Am 16. Januar 2020 melden wir uns mit einem Konzert von Oliver Mally und Hubert Hofherr zurück

Lichterzauber, Kulinarisches von Erna Horn und Schlosstheater. Unsere Schlossweihnacht möchte ihre Besucher verzaubern.

Die Zahl der Advents- und Christkindlmärkte ist fast nicht mehr überschaubar. Es sind viele sehr schöne, stimmige, auch ganz besondere Märkte darunter. Fast überall aber steht eher das Warenangebot im Vordergrund. Und das ist ja auch gut so und wichtig, wenn man sich oder seinen Lieben zum Fest eine Freude bereiten möchte. Aber da gibt es auch eine andere Seite der Adventszeit, die stille, verzauberte, anrührende, die uns an die Zeit erinnert, als wir Kinder waren und die nichts mit Konsum zu tun hat. 

Ganz bewusst setzen wir mit unserer Schlossweihnacht in diesem Jahr ausschließlich auf die Atmosphäre des hell erleuchteten Schlosses und den Zauber des verwunschenen alten Gartens. Kerzen auf Lichterpyramiden, in Laternen, in Glaskugeln an alten Obstbäumen, große und kleine Feuer verwandeln den Park in eine funkelnde Märchenlandschaft. Der Weg entlang der oberen Schlossmauer führt unter hohen, uralten Bäumen zu der von Susanne Zuda in großen, beleuchten Bildern gestalteten Weihnachtsgeschichte. Im Palmenhaus, der heimeligen kleinen Orangerie, fertigt Sepp Krottenthaler mit seinen Schnitzmessern traditionelle Volkskunst an. Ein Christbaum ist mit Glaskugeln geschmückt, von denen jede einzelne eine von ihm geschnitzte Krippenfigur enthält. Im hinteren Teil des Raumes duften frisch gebackene Plätzchen aus der Backstube Erna Horns. Hier können Kinder beim Plätzchenbacken helfen und gemeinsam mit der Familienmusik Krottenthaler Weihnachtslieder anstimmen. Vor Fotografien aus dem alten Buchenau, vom letzten Schlittenzug der Holzhauer und den Schneemassen des Jahrhundertwinters 2006, die an die Ostwand des Schlosses projiziert werden, können die die Besucher verweilen und sich in vergangene Zeiten versetzen lassen. Im Innenhof werden die traditionellen Schmankerl angeboten, wie man sie auf einem Adventsmarkt erwartet: Bratwürste, Stollen, Früchtebrot, Plätzchen, Punsch mit und ohne Alkohol, natürlich in der Schlossküche gekocht und nicht als Fertigprodukt gekauft. Dazu erklingen vom Balkon des Kontorhauses die Trompeten von Rita Dorner und Hans Artmann. In der Eingangshalle des Schlosses, in der eine prächtige, mit altem Gablonzer  Christbaum-schmuck beladene Tanne steht, kommen die Liebhaber süßer Speisen auf ihre Kosten: Crepes in vielen Variationen werden angeboten und Zimtschnecken, die laufend noch warm aus der Küche herangeschafft werden. Dazu spielen die Arberschrammeln besinnliche Weisen. In der traditionellen Kegelbahn können die Gäste auf einer Eckbank Platz nehmen und Wurstvariationen genießen, die auf Regensburger oder Salzburger Weihnachtsmärkten wahre Renner sind, aber auch Buchenauer Spezialitäten wie pikant gefüllte Kartoffelmaul-taschen oder Semmeln mit einer Scheibe Rollbraten und selbst gemachtem Tomaten-chutney. Dazu werden auch besondere Getränke angeboten. Ein spezielles Highlight der Schlossweihnacht ist der Auftritt von Juliane und Ferdinand von Poschinger. Das Schlosstheater um Gerd und Verena Riffeser führt um 17:30 und um 18:30 einen Sketch auf: „Warten auf Engelbert“. Juliane erwartet sehnsüchtig den hochverehrten, befreundeten Komponisten Engelbert Humperdinck, der sich für einen Besuch über die Weihnachtstage angekündigt hat. Ferdinand zeigt weniger Begeisterung für den Gast, dafür umso mehr für die Zofe Nannerl. Und Engelbert lässt auf sich warten. So ganz ohne ein kleines Geschenk müssen die Besucher allerdings doch nicht nach Hause gehen. Es gibt Plätzchen aus der Schlossküche, Früchtebrot, Pralinen, Engadiner Walnusskuchen und weitere Spezialitäten vom Konditor Bachl zu kaufen. Und Schnitzer Sepp Krottenthaler wird sich sicherlich auch von dem einen oder anderen Stück trennen können, wenn man ihm gut zuredet. Wer sich besinnlich auf die Schlossweihnacht einstimmen möchte, kann um 16:00 Uhr das Buchenauer Adventsingen im Guntherkirchlein besuchen, das Eberhard Kreuzer, der MGV Zwieselau, die Woidariensänger, Hoamatliab und die Arberschrammeln gestalten werden.

Wir und unsere treuen Helfern freuen uns darauf, gemeinsam mit den Besuchern diese besondere Schlossweihnacht zu genießen.

Die Veranstaltung findet am Samstag den 30.11. statt, beginnt um 16:00 Uhr und endet um 21:00 Uhr. Der Eintritt ist frei. Wem es gefällt, der kann aber gerne einen oder zwei Euro zum Erhalt dieses Kleinodes spenden.

Advent unterm Hirschberg. Wir nehmen die Tradition des Adventssingens in der Buchenauer Guntherkirche wieder auf.

„Auch wenn draußen kein Schnee liegt, so möchten wir Ihre Herzen doch anrühren und Sie in eine vorweihnachtliche Stimmung versetzen“. Mit diesen Worten eröffnete Eberhard Kreuzer vor Jahren die erste, im  Rahmen des Buchenauer Adventsmarktes durchgeführte Sitzweil im  Guntherkirchlein. Schnee wird auch in diesem Jahr keiner liegen, wenn wir nach mehrjähriger Pause die Tradition des Adventssingens in der kleinen Buchenauer Kirche wieder aufnehmen. Sicher aber wird es Eberhard Kreuzer erneut gelingen, mit besinnlichen Geschichten eine adventliche Stimmung entstehen zu lassen und die Besucher zu berühren.

Musikalisch gestalten werden die Sitzweil der Männergesangverein Zwieselau, die Woidariensänger, das Trio Hoamatliab und die Arberschrammeln.Die Veranstaltung findet am Samstag, den 30. November um 16:00 Uhr statt.

Der Eintritt ist frei.

Anschließend können Sie bis 21.00 Uhr die einzigartige Atmosphäre der Schlossweihnacht in und um Schloss Buchenau genießen

Unser letztes Konzert für 2019: ein echter Kracher!

Auch in diesem Jahr haben wir dem Gitarristen Michael Reiß einen Termin zur Verfügung gestellt, bei dem er völlig freie Hand bei der Gestaltung hat und sich eigens für diesen einen Abend Gastmusiker einlädt, um mit ihnen gemeinsam ein besonderes Konzertprogramm zusammenzustellen. Für den 23. November konnte Michael Reiß in diesem Jahr den in Passau lebenden Bassisten Markus Schlesag gewinnen. Markus Schlesag ist wahrlich ein musikalischer Tausendsassa und fühlt sich – so scheint es – in jeder musikalischer Situation wohl aufgehoben. Seit nicht allzu langer Zeit ist er Teil des Sven Ochsenbauer Trios, wodurch er so manchem Musikfan in der Region bereits bekannt sein dürfte. Das Trio um dem Viechtacher Pianisten ist aber nur eine seiner vielen Wirkungsstätten. Schlesag ist regelmäßiger Begleiter von Max Greger jr., dem Schlagzeuger Charly Antolini und vielen anderen musikalischen Größen. Besonders hervorzuheben ist neben seiner Arbeit in diversen Bands sein Solo Programm „Bass Pur“, bei dem der studierte Bassist nur zusammen mit seinem Instrument einen kompletten Konzertabend bestreitet und die Zuhörer neben bezaubernder Musik auch mit charmanten Anekdoten und Geschichten rund um das größte Mitglied der Streichinstrumenten Familie unterhält. Bei ihrem Konzert im Schlosssaal werden Markus Schlesag und Michael Reiß Musik zum besten geben, die genreübergreifend mal virtuos, mal dem Duo huldigend minimalistisch sein wird, aber dabei immer vor Spielfreude sprüht und Spaß macht, zuzuhören.

Konzertbeginn ist um 19 Uhr. Der Eintritt beträgt 12 € . Karten können per Email unter: fkschlossbuchenau@gmail.com reserviert werden.

Zur guten Nacht. Abend- und Wiegenlieder zum Lauschen und Träumen.

Abend- und Wiegenlieder. Was passt besser in diese dunkle, melancholische Jahreszeit? Das Konzert mit Romy Börner – Mezzosopran, Veronika Miller-Wabra – Harfe und Oliver Hien – Geige, bringt die Freude über diese immer mehr in Vergessenheit geratenen Lieder in die Herzen der Zuhörer zurück. Ob Volks- oder Kunstlied, viele der auf dem Konzertprogramm stehenden Weisen gehören zum wertvollen Schatz traditioneller deutscher Wiegenlieder. “Die Blümelein, sie schlafen” und “Guten Abend, gut’ Nacht” von J.Brahms , „Der Mond ist aufgegangen“, “Weißt Du, wieviel Sternlein stehen” u.v.m. stehen auf dem Konzertprogramm und laden ein zum Lauschen und Träumen.

Das Konzert findet am Sonntag, den 10. November um 17:00 Uhr statt. Der Eintritt beträgt 12 €.

„Alles, was du angerichtet.“ Buchvorstellung von Anna Wheill.

Am kommenden Sonntag, den 3. November um 17:00 Uhr wird Anna Wheill ihre Erzählung „Alles, was Du angerichtet“ vorstellen. Sie lebt und arbeitet als Künstlerin und Schriftstellerin in Regen, studierte in München und Florenz Italianistik und arbeitete an verschiedenen Theatern. Wheill übersetzt aus dem Italienischen, Englischen und Französischen und schreibt Lyrik und Prosa. Ihr künsterisches Werk umfasst vor allem Grafik.

Zum Inhalt der Erzählung:Vier Schwestern und ein altes Haus auf dem Land. Ein Familiensystem aus Erinnerungen und Gegenwart. Gewissheiten und Leerstellen. Adda ist die älteste der vier Schwestern. Sie lebt in diesem Haus seit Jahrzehnten. Die anderen drei sind frühzeitig in die Stadt gezogen. An Weihnachten aber wollen sie alle zurück. Alle, außer Alice. Adelheid verarbeitet die Erinnerungen und die Vorkommnisse zu einem Drehbuch. Agnes, eine Mutter von fünf Kindern, ist ständig übermäßig besorgt. Schon im Oktober beginnt sie, Adda die nötigen Anweisungen zu geben. Aber Adda will nicht mehr, und das Familiensystem gerät aus dem Gleichgewicht. 

Musikalisch wird Anna Wheill von Markus Schlesag begleitet: Bass Pur. Markus war im Frühjahr mit dem Sven Ochsenbauer Trio bei uns zu Gast, am letzten Freitag mit Max Greger jun. im Landwirtschaftsmuseum in Regen und er wird am 23. November zusammen mit Michael Reiss dessen Überraschungskonzert im Schloss gestalten. Der gefragte Musiker aus Passau kennt die großen wie die kleinen Bühnen. Er hat mit Max Greger und Charly Antolini gespielt, mit Richard Claydermann, Hugo Strasser, Tony Bulluck, Hans-Jürgen Buchner und vielen anderen mehr. In seinem Programm BASS PUR tritt er als Solist auf.

Der Eintritt ist frei.