Das Konzert mit Oliver Mally und Hubert Hofherr letzten Freitag war ein echtes Erlebnis. Die schon fast vergessene, magische Atmosphäre, die der Platz vor der Schlossterrasse entfaltet, umgeben von den hohen Bäumen, in denen der Wind die Blätter tanzen lässt und den blühenden Blumen und Sträuchern des Gartens hat die beiden Musiker inspiriert und das Publikum verzaubert.
„Alles war im Fluss, es entstanden neue Ideen, unser bestes Konzert seit langem.“ Nicht nur das Publikum war begeistert, sondern auch die beiden Musiker, insbesondere Oliver Mally, der das Schloss zuvor noch nie im Sommer erlebt hatte und von dem obiger Satz stammt.
Das Programm enthielt einige neue Songs, entstanden im Corona-Lockdown, zum Teil geschrieben für die große Bluesband um Oliver und Hubert. Das Grundkonzept, bei dem sich kerniger Blues und Balladen abwechselten, blieb erhalten. Die Songs stammen ganz überwiegend aus der Feder von Oliver Mally, eingestreut wenige Coverversionen, etwa von Bob Dylan. Der Kontrast zwischen dem extrovertierten Entertainer, grandiosen Blues-interpreten und Songschreiber Oliver Mally und Hubert Hofherr, der bescheiden und schweigsam auftritt, obwohl er zu einer Handvoll von führenden Bluesharp-Spielern in Europa gehört, erzeugt eine faszinierende Spannung auf der Bühne.
„Soll soll er dann doch wieder das letzte Wort haben“. Eher zu sich selber sprach Mally diesen Satz, der als letzte Zugabe den Song „Time“ von Tom Waits ankündigte. Ein Finale, das so unter die Haut ging, dass Stille eintreten musste, alles andere wäre unpassend gewesen
Wir wünschen uns für unsere Konzerte aus tiefem Herzen, dass die Musik mit der Architektur des Schlosses und der Natur des Gartens eine Verbindung eingeht, die für unsere Besucher zu einem unvergesslichen emotionalen Erlebnis wird. Das war an diesem Abend sicherlich der Fall.
Wie in den letzten Jahren werden Oliver Mally und Hubert Hofherr auch 2021 unsere Konzertsaison eröffnen. Allerdings nicht wie sonst immer im Januar, wo sie im Rahmen ihrer Wintertournee regelmäßig bei uns Station machten, sondern bedingt durch die Corona-Pandemie fünf Monate später. Und sie werden erstmals nicht im Saal sondern open air auf der Schlossterrasse auftreten.
Die Pandemie zwingt zu ganz speziellen Maßnahmen: Karten sind nur im Vorverkauf erhältlich, FFP2-Masken müssen bis zum Erreichen des Sitzplatzes getragen werden, die Sitzplätze sind streng personenbezogen, Stehplätze sind nicht möglich, die üblichen Abstandsregeln sind weiterhin gültig.
Für diejenigen, die Oliver und Hubert nicht kennen, hier ein paar Informationen.
Ein kleiner verschlafener Ort in einer amerikanischen Provinzeinöde. Die lokale Bar spuckt Rauch aus allen porösen Fassadenlöchern – die Hitze schlägt dir ins Gesicht, man rettet sich in die Bar an der Ecke und fällt in einen nächtlichen Sog – die Gestaltenwirken apathisch, Zeiten entfernt. Auf der Bühne sitzt „Sir“ Oliver Mally und spielt den Blues, den keiner ahnt, doch jeder sucht. „Sir“ Oliver Mally gehört ohne Frage zu den Vertretern des „besten Blues Europas“ (Concerto). Seine raue, konventionsfreie Musik entspricht reinem Extrakt der Bluesessenz. Die Inhalation dessen knallt wie Absinth auf Lebenszeit. Seine Alben wurden international mit Lobeshymnen rezensiert. Auf Tour ist der „beste Blues-Sänger des Landes“ (Samir H. Köck, „Die Presse“) sowieso ständig – zwischen Hamburg und Budapest, Graz und Waidhofen an der Thaya, aber zwischendurch auch gern mal beim Himalayan Blues Festival in Nepal. „Amadeus“-Nominierungen und gleich dreizehn Kategorie-Trophäen im Kritiker-Poll es Magazins „Concerto“ haben im Reisegepäck eher keinen Platz, dafür ist sei Instrument unverzichtbar. „Er spielt seine Gitarre noch selbst, er singt mit Hingabe, Herz und Seele, er spürt sich“, resümierten die „Oberösterreichischen Nachrichten“. Ein „bluesesquer“ Geniestreich in Person, das ist Oliver Mally. Der gebürtige Niederbayer Hubert Hofherr entdeckte schon sehr früh seine Liebe zum Chicago-Blues. Neben seinem Musikstudium spielte er bereits früh in ersten Bands und veröffentlichte mehrere Tonträger. Nach seiner Auswanderung in die USA tourte er bereits nach kurzer Zeit mit bekannten Bluesmusikern wie z.B. Buster Benton, J.W. Williams, Merle Perkins durch die USA und gründete dort seine eigene Band bis zur Rückkehr nach Deutschland. Auf Konzerttourneen im In- und Ausland ist Hubert Hofherr unterwegs mit seiner 1996 gegründeten Band „Hubert Hofherr & The Bottom Line“, sowie u.a. mit „The Ramblers“, Albert C. Humphrey and the Roots of Blues, der Ron Evans Group, dem Hamburger Bluessänger und Gitarristen Abi Wallenstein sowie dem Electric Blues Duo (Colin Hodgkinson und Frank Diez) und Mano Maniak. Und endlich haben sich die beiden auch „live“ gefunden. Präsentiert wird ein Programm bestehend über-wiegend aus Eigenkompositionen gespickt mit exquisiten Covers denen die Musiker ohne Zweifel ihren eigenen Stempel aufdrücken. Gänsehautschauer bei so manchem Song mit blauer Note sind garantiert
Das Konzert findet am Freitag, den 18. Juni. 2021 um 19:30 Uhr statt.
Der Eintritt beträgt 16 €.
Tickets sind ausschließlich im Vorverkauf unter fkschlossbuchenau@gmail.com oder 016094600259 erhältlich.
Ein klein wenig soll die Kultur heuer noch Fuß fassen im Schloss, genauer gesagt im Schlossgarten. Zwischen Mitte Juni und Anfang September werden wir ein paar Open-Air-Konzerte veranstalten. Fest stehen bisher drei Termine: Hubert Hofherr und Oliver Mally am 18. Juni, Lady Eve and her one man band (Eva Petzenhauser und Michael Reiss) am 2.Juli und ImSitzn (eine Gitarre, drei Stimmen, deutsche Texte) am 3. September. Die Gedenkveranstaltung für Gerhard Riffeser wird am 7. August sein. Weitere Gruppen haben wir angefragt, aber noch keine festen Zusagen erhalten.
Nachdem die jeweils knapp 200 Gläser Pesto, die wir an den letzten beiden Wochenenden gemacht haben, umgehend verkauft waren, werden wir am 14. Mai noch einmal 100 Gläser herstellen. Gut 50 davon sind schon wieder vorbestellt. Falls sie also Interesse haben, schreiben sie uns, dann reservieren wir die gewünschte Menge Bärlauchpesto für sie (roman_eder@gmx.de).
Nachdem die ersten 200 Gläser Bärlauchpesto, die wir am 30. April mit viel Liebe und guter Laune hergestellt haben, am 1. Mai bereits ausverkauft waren, werden wir am kommenden Freitag nochmals die gleiche Menge zubereiten.
Wer Pesto kaufen möchte, sollte uns per E-Mail (roman_eder@gmx.de oder fkschlossbuchenau@gmail.com) mitteilen, wie viele Gläser wir reservieren sollen. Abgeholt kann es dann am Samstag, den 8. Mai zwischen 14:00 und 16:00 Uhr im Schloss.
Nachdem unser Gartenmarkt auch in diesem Jahr wieder ausfallen wird, werden wir uns mit umso größerer Hingabe der Produktion unseres Bärlauchpestos widmen. Kommenden Freitag und bei entsprechender Nachfrage auch an den darauffolgenden Wochenenden werden wir es in der Schlossküche aus unserem Bärlauch, Bio-Olivenöl von der Familie Latzanakis aus dem kretischen Dörfchen Krya, Bio-Mandeln aus Spanien und konventionell produziertem, mindestens zwei Jahre gereiftem Parmesan herstellen. Falls sie Pesto kaufen möchten, könnten sie es am Samstag, 1.Mai, zwischen 13.00 und 16:00 Uhr im Schloss abholen. Optimal wäre, wenn sie uns schreiben würden, wie viele Gläser sie möchten, dann könnten wir es schon fix und fertig zur Abholung bereitstellen. Ein Glas enthält knapp 200 g und kostet wie im Vorjahr 5 €. (fkschlossbuchenau@gmail.com).
Wir wünschen Ihnen unbeschwerte und heitere Ostertage. Die Sonne wird uns Licht und etwas Wärme schenken und das Frühjahr seine verschwenderischen Bilder des Erwachens und des Wachsens malen. Beste Voraussetzungen also, die Welt einmal wieder mit anderen Augen zusehen.
Unten finden Sie das Gedicht über den April aus dem Zyklus „Die dreizehn Monate“ von Erich Kästner, das ebenfalls die fröhlichere Seite des Lebens zum Thema nimmt. Und dann noch ein Bild von einer unserer märchenhaften Schneeglöckchenwiesen.
Der April
Der Regen klimpert mit einem Finger die grüne Ostermelodie. Das Jahr wird älter und täglich jünger. O Widerspruch voll Harmonie!
Der Mond in seiner goldnen Jacke versteckt sich hinter dem Wolken-Store. Der Ärmste hat links eine dicke Backe und kommt sich ein bisschen lächerlich vor. Auch diesmal ist es dem März geglückt: er hat ihn in den April geschickt. Und schon hoppeln die Hasen, mit Pinseln und Tuben und schnuppernden Nasen, aus Höhlen und Gruben durch Gärten und Straßen und über den Rasen in Ställe und Stuben.
Dort legen sie Eier, als ob’s gar nichts wäre, aus Nougat, Krokant und Marzipan. Der Tapferste legt eine Bonbonniere, er blickt dabei entschlossen ins Leere – Bonbonnieren sind leichter gesagt als getan!
Dann geht es ans Malen. Das dauert Stunden. Dann werden noch seidene Schleifen gebunden. Und Verstecke gesucht. Und Verstecke gefunden: Hinterm Ofen, unterm Sofa, in der Wanduhr, auf dem Gang, hinterm Schuppen, unterm Birnbaum, in der Standuhr, auf dem Schrank.
Da kräht der Hahn den Morgen an! Schwupp sind die Hasen verschwunden. Ein Giebelfenster erglänzt im Gemäuer. Am Gartentor lehnt und gähnt ein Mann. Über die Hänge läuft grünes Feuer die Büsche entlang und die Pappeln hinan. Der Frühling, denkt er, kommt also auch heuer. Er spürt nicht Wunder noch Abenteuer, weil er sich nicht mehr wundern kann.
Liegt dort nicht ein kleiner Pinsel im Grase? Auch das kommt dem Manne nicht seltsam vor. Er merkt gar nicht, dass ihn der Osterhase auf dem Heimweg verlor.
Binnen weniger Tage hat der Frühling das Eis von den Fenstern genommen und den tief verschneiten Garten in ein Blumenmeer verwandelt. Schneeglöckchen so weit das Auge reicht und der Seidelbast gibt ein paar Farbtupfer dazu. Sogar der Bärlauch spitzt schon ganz vorsichtig aus der Erde.
Schloss Buchenau liegt nicht nur im Dornröschenschlaf der Pandemie. In den letzten Tagen hat die Eiskönigin ihm zusätzliche Schleier über die Augen gelegt. Die Fenster sind mit frostigen Ornamenten im schönsten Jugendstil überzogen, der Blick nach draußen ist weich und sanft.
Wir hoffen auf die Tage, an denen die Welt wieder erwachen wird und ins Schloss Leben, Fröhlichkeit und Nähe zurückkehren werden.
Gerd Rifeser hat uns verlassen. Wahrscheinlich sitzt er jetzt schon im Olymp und schmunzelt mit Shakespeare und Moliere über die Wirrungen des irdischen Lebens, steppt mit Gene Kelly über die Wolken, tauscht sich mit Turgenew über die schmerzhafte Last der ins Gebein kriechenden, unheilbaren Krankheit aus und spielt auf seiner Trompete „Mercy, Mercy, Mercy“ mit Cannonball Adderley.
Seine ganz eigene Art zu inszenieren hat das Schultheater am Gymnasium Zwiesel neu erschaffen, den Dorfplatz in Rabenstein und die Guntherbühne in Rinchnach erobert und dem kulturellen Leben bei uns in Buchenau mit dem Schlosstheater einen alljährlichen Höhepunkt beschert.
Aber es war nicht nur das Theater, das sein Wirken ausmachte, es war seine Persönlichkeit, seine Ausstrahlung, seine Art durchs Leben zu gehen. Gerd war für mich eine unerschöpfliche Quelle der Inspiration, ein lebenslanges Korrektiv, wenn ich in die Freudlosigkeit des allzu Bürgerlichen abzudriften drohte. Er hat mich als jungen Menschen auf den Weg gebracht, verkörperte, wovon ich träumte, hat mich geprägt, wie kaum sonst jemand in meinem Leben.
Es sind so viele Momente, die in Erinnerung geblieben sind:
Eine waghalsige Schlittenfahrt über nächtliche Wiesen nach stundenlangen Gesprächen über Literatur, Musik, Kino, Philosophie.
Sein Lachen, sein zutiefst menschenfreundlicher Humor.
Die unvergleichliche Atmosphäre bei den Besuchen im renovierten Austragshaus in Zapfenried.
Die Auftritte der Marihuana Brass Band und seine legendären Steppeinlagen.
Der Abend bei uns zu Hause, an dem er plötzlich sagte „Dottore komm, ich muss mal etwas mit dir besprechen“. Entstanden sind daraus das Schlosstheater und Pasta&Comedia.
Die unzähligen Theaterproben, vor allem die allerletzte an einem warmen Spätsommertag Ende September 2020. Alles war noch einmal da: die fröhlichen jungen Menschen, die Pasta in der Pause, die Musik aus dem Ghettoblaster, der Enthusiasmus, am allergrößten wie immer bei Gerd selber, das gemeinsame Glas Veltliner zum Abschied.
Die knisternde Spannung kurz vor Beginn der Theatervorstellungen, wo er so streng sein konnte: „Roman, wo bist du denn, komm doch jetzt, wir wollen anfangen.“
Der tosende Beifall nach den Vorstellungen, wo ich immer Tränen in den Augen hatte, wenn die Zuschauer ihn feierten.
Das Telefonat, er werde den schulmedizinischen Kampf gegen die Erkrankung beenden und nur mehr lindernde Maßnahmen akzeptieren. Er wirkte erleichtert, beinahe heiter, während ich weinte, weil mir bewusst wurde, was unabänderlich kommen würde.
Es war mir vergönnt, Abschied von ihm zu nehmen in seinen letzten Tagen, wofür ich zutiefst dankbar bin. Es machte mich traurig, ihn dem Tode so nahe zu sehen und doch war ich getröstet, weil ihn die Aura eines Menschen umgab, der ein erfülltes Leben gelebt und verwirklicht hat, was in ihm angelegt war.
„Das gewährt die Philosophie: angesichts des Todes heiter und, in welcher körperlichen Verfassung man auch ist, tapfer und fröhlich zu sein und nicht aufzugeben, mag man auch am Ende sein“. Dieser Satz von Seneca beschreibt, wie er von uns gegangen ist.
Nicht nur mich, sondern so viele andere Menschen hat Gerd inspiriert und auf den Weg gebracht. Deshalb steht mein subjektives Erleben stellvertretend für all das, was ihn als Vorbild, als Menschenfreund und als Künstler ausmachte.
Sein Vermächtnis wird uns Verpflichtung sein, der Magie des Theaters im Schlossgarten weiterhin ihren Platz zu geben.
Es wird viele Anlässe geben, bei denen wir uns an ihn erinnern werden, weil sich im Schloss so vieles mit ihm verbindet. Die schmerzhaftesten und doch auch die schönsten Momente werden diejenigen sein, wenn die blaue Dämmerung langsam den Garten einhüllt und ein feenhafter Zauber über allem schwebt, bereit für den Auftritt, bereit für das Theater des Gerhard Riffeser.
Thanks for the dance, Gerd.
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