Der Höhepunkt des klassischen Konzertprogramms steht an: das Meisterkonzert mit Jitka Hosprova und Vaclav Macha

Am kommenden Sonntag findet das diesjährige Meisterkonzert statt, sicherlich der Höhepunkt unserer klassischen Konzerte 2019.

Jitka Hosprova, (Bratsche) und Vaclav Macha (Klavier) sind international renommierte Künstler, die sowohl als Solisten, als auch mit großen Orchstern in ganz Europa, Süd- und Nordamerika aufgetreten sind. Frau Hosprava ist zudem eine gefragte Kammermusikern. Herr Macha ist 1. Pianist der Tschechischen Philharmonie. 

Das Programm führt von der Romantik mit Werken von Clara und Robert Schumann sowie Johannes Brahms in die Moderne mit Werken von Jiri Bezdek und Holmer Becker. 

Das Konzert findet am Sonntag, den 29. September um 17:00 Uhr statt. Der Eintritt beträgt 15 €. Der Beginn am späten Sonntag Nachmittag ist eine Reminiszenz an die Hauskonzerte unsere Anfangsjahre.  

Wenn ich Ihnen Plätze reservieren soll, schreiben Sie mit bitte eine Email an roman_eder@gmx.de

Die Melankomischen. Ein Konzert mit Liedern über das Leben mit seinen melancholischen, lustigen, absurden und frechen Seiten.

Nach einer kurzen, durch widrige äußere Umstände erzwungenen Sommerpause nehmen wir am kommenden Freitag den Veranstaltungsbetrieb mit dem Konzert einer sehr vielseitigen Künstlerin, die wir sehr ins Herz geschlossen haben, wieder auf. Vroni Schagemann hat den im Juli eingeweihten neuen Neptunbrunnen am Schlossauf-gang gestaltet, war als Puck im Sommernachtstraum einer der Stars in Gerd Riffesers Schlosstheatertruppe und tritt mit der Gruppe „Die Melankomischen“ gemeinsam mit Valentin Haslinger und Olaf Kraus nun als Sängerin bei uns auf.
Ihre Lieder handeln vom Blau der Zwetschgen und von gluckernden Bächen, von der Zeit, vom Übermut, vom Alleinsein und vom Miteinandersein. Deutsch und bayrisch. Melancholisch, manchmal komisch. Die Musik harmonisch oder schräg, die Melodien sanft oder lebhaft, gezupfte und rhythmische Gitarre, manchmal Bassfundament, manchmal flirrend leichte Akkordeonklänge. Neben den eigenen Liedern gibt’s was von Piaf, Brel, Hugo Wiener, Dylan, Cohen, Red Hot Chili Peppers, Andre Heller, Element of Crime u.a. .

Valentin Haslinger: Akkordeon, (Kontra-)Bass
Olaf Kraus: Gitarre, Gesang, Percussion
Veronika Schagemann: Gesang, Gitarre, Maultrommel

Das Konzert findet am Freitag, den 13. September um 19:00 Uhr im Saal statt, der Eintritt beträgt 10 €.

Am Sonntag, den 4. August um 16:00 Uhr weihen wir unseren Springbrunnen mit seiner neu gestalteten Neptunfigur ein.

Wie viele von Ihnen wissen, hatte der späte Frost im Frühjahr 2018 die mehrfach mehr oder weniger primitiv restaurierte Neptunfigur – auch nach Meinung des Denkmalschutzes –  irreparabel zerstört. Eine neue Figur zu finanzieren, die künstlerisch den Ansprüchen genügt, welche die exponierte Position an diesem historischen Platz verlangt, lag weit jenseits unserer Möglichkeiten. Eine Reihe fast wunderbarer Fügungen hat es uns nun doch ermöglich, eine neue Neptunfigur zu installieren. Die Zwieseler Bildhauerin Vroni Schagemann, die schon mehrere Brunnen im  öffentlichen Raum gestaltet hat, hat einen neuen Neptun entworfen, modelliert, nach dem Guss nachbearbeitet und patiniert sowie den ganzen Prozess mit einer Unmenge von Fahrten, Gesprächen und Telefonaten am Laufen gehalten. Kostenlos. Dann hat uns die Gieserei 10 % der Kosten für den Bronzeguss nachgelassen und schließlich haben wir von Freunden des Schlosses spontan namhafte Beträge zur Finanzierung des Figur erhalten. Am kommenden Sonntag können wir den Brunnen nun einweihen und würden uns freuen, viele Menschen zu diesem Fest begrüßen zu können. 

„Ten years after“. Am 2. und 3. August inszeniert Gerd Riffeser zum 10jährigen Jubiläum des Schlosstheaters nochmals den „Sommernachtstraum“.

Das Schlosstheater Buchenau feiert in diesem Jahr sein 10jähriges Jubiläum .Es begann 2009 mit Carlo Goldonis „DER LÜGNER“. Dann folgten Shakespeares „WIE ES EUCH GEFÄLLT“, DIE DREI MUSKETIERE nach Alexandre Dumas, Goldonis „DIENER ZWEIER HERREN, MOLIERES „DER EINGEBILDETE KRANKE und letztes Jahr Shakespeares SOMMERNACHTSTRAUM“.Und zum Jubiläum kommen sie wieder, die Elfen und Feen, die Herrschenden, die Liebenden und Zerstrittenen, die Handwerker und Puck, der Verwirrungsstifter aus Shakespeares einzigartigem „Sommernachtstraum“.Passend zu diesem Traumsommer, der die Menschen nach draußen lockt, weil die Nächte so mild sind wie sonst nur die Tage, findet die Wiederaufnahme dieser Inszenierung vom vergangenen Jahr am ersten Augustwochenende 2019 auf der Terrasse von Schloss Buchenau stattAm Anfang stand der Traum eines Schlosstheaters ,den Dr .Roman Ederträumte und den das Theaterpaar Verena und Gerd Riffeser im Sommer 2009 in die Tat umsetzte.der Förderkreis Schloss Buchenau gab die nötige Unterstützung zur Verwirklichung.Für Aufführungen bot sich die Terrasse des Schlosses an. Als Bühnen- hintergrund immer die weiße, neugotische Fassade des Schlosses. Das Ensemble setzt sich aus Spielerinnen und Spielern zusammen, die fast alle schon der legendären Theatergruppe des Gymnasiums Zwiesel unter der Leitung von Gerd und Verena Riffeser angehörten. Zu Proben und Aufführungen kommen die Ehemaligen aus München , Regensburg, Passau und Nürnberg, aus Zwiesel und Frauenau. Allesamt leidenschaftliche Theaterleute, denen das Komödiantische auf den Leib geschneidert ist.

Zu besichtigen am Freitag, 2.August und Samstag, 3.August 2019 jeweils um 20:30. „Pasta und Comédie“ gibt es nur am Freitag, den 2. August, Beginn ist um 18:00 Uhr.

Frische Volksmusik mit Kulzerisch und Salonmusik der 1920er Jahre mit Salon 4.

Gleich zwei Gruppen, die sich in der personellen Besetzung zwar stark überlappen, die aber durchaus verschiedene Genres bedienen, treten am kommenden Freitag bei uns im Schloss auf. Frische Volksmusik liefert die Gruppe Kulzerisch. Andreas Loibl (Zither), Ernst Graßl (Akkordeon), Hans Huber (Kontrabass), Julia Wenzl (Klarinette) und Magdalena Loibl (Gitarre) haben sich in den letzten Jahren ein äußerst hörenswertes Repertoire mit Kompositionen und Original-Arrangements von Heinz Kulzer, Georg Freundorfer oder Peter Aschberger u.a. erarbeitet. Die für den Bayerwald eher ungewöhnliche Zusammensetzung der Instrumente liefert dabei so manch unerhörtes Klangerlebnis. Vom schneidigen Marsch über Schmachtfetzen zum Schwelgen zur schweißtreibenden Polka reicht das Programm, aber auch moderne und zeitlose Stücke interpretieren die fünf Vollblutmusiker. Die Zuhörer erwartet also eine aufregend außergewöhnliche Mischung aus Schrammel-, Volks- und Salonmusik.

Salon 4 – das sind vier Volllblutmusiker, die sich der Salonmusik der goldenen Zeiten ab der 1920er Jahre verschrieben haben. Ernst Grassl (Akkordeon), Hans Huber (Kontrabass), Hermann Wirsich (Gitarre und Gesang) und Madgalena Loibl (Saxophon und Klarinette) verzaubern mit alten Melodien im salonfrischen Schnitt – mal schmachtend, mal frech, mal mit Gesang, mal Instrumental. Die Gruppe musiziert zum Großteil nach Originalarrangements des legendären Lomitzky-Quartetts, das in den 1960er und 70er Jahren niederbayernweit für Furore sorgte. Die schwelgenden Operettenmelodien, filigranen Tangos und zeitlosen Gassenhauer laden ein zum Lauschen, Mitswingen und -singen.

Das Konzert findet am 19. Juli um 19:00 Uhr im Saal statt, der Eintritt beträgt 12 €.

Konzertpremiere im Schlosspark: Das Hill Valley Orchestra stellt sich vor

Eine außergewöhnliche Mischung aus Jazz-Rock, Rhythm ‘n’ Blues, Funk und Soul gibt es am Freitag, 5. Juli bei uns im Schlosspark zu hören. Hill Valley Orchestra nennt sich die neu gegründete, 8-köpfige Formation, deren Mitglieder zusammen genommen wohl knappe 300 Jahre Bühnenerfahrung mit sich bringen. Sonnige West Coast Sounds á la George Benson und Lee Ritenour stehen hier genauso auf dem Programm wie der urbane Funk eines Johnny Guitar Watson, schräger Steely Dan Pop und nicht zuletzt die eingängigen Instrumentalstücke des Gitarristen Tom Riepl. Energisch angetrieben von zwei (!) Schlagzeugen, Rhythmus-Gitarre und Bass, befeuert von einer heißen Lead-Gitarre, gewürzt mit einem dynamischen Bläser-Duo, verfeinert mit perlenden Piano- bzw. Orgel-Passagen und garniert mit zweistimmigen Gesangslinien verspricht das Hill Valley Orchestra spannende Unterhaltung für alle Musikliebhaber. Untermalt vom herrlichen Ambiente des Schlossparks erwartet die Zuhörer eine Zeitreise durch einige der stilprägendsten Epochen amerikanischer Musikgeschichte. Es ist nebenbei bemerkt in diesem Jahr das einzige Konzert unserer Veranstaltungsreihe, das unter freiem Himmel stattfinden wird. Die Veranstaltung beginnt um 19:30 Uhr, Einlass ist ab 18:30 Uhr. Bei schlechter Witterung wird das Konzert verschoben.

Besetzung: Frank Henzler (Bass; Gesang), Andi Köck (Keyboards; Saxophon; Gesang), Klaus Hernitschek (Schlagzeug; Percussion), Rita Dorner (Trompete), Max Fischl (Gitarre), Mike Isler (Schlagzeug; Percussion), Helmut Wittmann (Posaune), Tom Riepl (Gitarre)

Tango, Weltmusik und ein wenig Jazz. Das Vladislav Horak Trio tritt im Schloss auf.

Wer Vladislav Horak im letzten Jahr mit Petr Nouzovsky und ihrem Vivat-Tango- Programm erlebt hat, wir dieses Konzert wohl nicht versäumen wollen. Viele, die da waren bezeichneten das Konzert als eines der besten, die je bei uns stattgefunden haben.

Tango wird wieder im Vordergrund stehen, die Besetzung eine andere sein. Nach der ungewöhnlichen Kombination aus Akkordeon und Violoncello im Vorjahr wird das Trio in diesem Jahr aus Vibraphon/Marimba, Akkordeon/Bandoneon und Kontrabass bestehen. Das Programm enthält neben Tango auch andere lateinamerikanische Stilrichtungen und einige Jazzstandards.

Die Mitglieder des Trios sind absolute tschechische Spitzenmusiker.

Ladislav Horak ist Absolvent des Prager Konservatoriums und der Westböhmischen Universität Pilsen. Als Solist, Kammermusiker und als Begleitmusiker ist er nicht nur in zahlreichen tschechischen Orchestern, sondern auch im US-amerikanischen Westmont Philharmonia Accordion Orchestra oder im italienischen Fisorchestra Marchigiana tätig. Er ist künstlerischer Direktor des Musikwettbewerbsfestivals Evropský festival akordeonových orchestrů und der Internationalen Akkordeontage (Mezinárodní akordeonové dny) und unterrichtet seit den 90er Jahren am Prager Konservatorium, an dem er seit 2005 auch als stellvertretender Direktor arbeitet.

Radek Krampl ist Tschechiens wohl bekanntester Vibraphon- und Marimbaspieler und hat schon mit fast allen tschechischen Jazzgrößen auf der Bühne gestanden. Er fühlt sich in vielen Musikstilen von Swing, Blues und Latin Jazz zu Hause, hat sich in den letzten Jahren auch der zeitgenössischen ernsten Musik gewidmet und ist mit Ensembles der klassischen Musik wie dem Stamic Quartet aufgetreten.

Der Bassist Vít Švec, auch Mitglied des Schauspielensembles des Nationalmuseums und des Filmsymphonieorchesters, wurde durch seine jahrelange Zusammenarbeit mit Michal Gera, Jana Koubková und Elena Suchánková bekannt.

Das Konzert findet am 21. Juni um 19:00 Uhr statt. Der Eintritt beträgt 18 €.

Der „SOMMERNACHTSTRAUM“ wird im August wiederaufgeführt. Der Vorverkauf beginnt am 3. Juni.

Der „SOMMERNACHTSTRAUM“ von William Shakespeare wird im August wiederaufgeführt.

Wir waren uns mit der Schlosstheatergruppe um Gerd Riffeser nach den erfolgreichen Aufführungen im Sommer letzten Jahres rasch einig, dass man diese phantasievolle Inszenierung heuer wiederaufführen müsse. Sie passt einfach in unseren Zaubergarten und vor die leuchtende Fassade des neugotischen Schlosses.

Aufgeführt wird nur an einem Wochenende, am Freitag 2.August und Samstag 3.August.  Wir werden zu diesem Event wieder die Tribüne im Garten des Schlosses aufbauen.

Dann können der listige Puck, das Elfenkönigspaar Oberon und Titania und die beiden liebend-zerstrittenen jungen Paare Hermia und Lysander, Helena und Demetrius ihren Zwist auf der Terrasse des Schlosses ausleben und beenden.

Der SOMMERNACHTSTRAUM ist eine Komödie der Versöhnung und darauf kann man sich auch im Jahr 2019 freuen. 

Der Kartenvorverkauf beginnt am Montag,3.Juni bei Schreibwaren Wegmann in Zwiesel, Stadtplatz 39, Tel. 09922- 609490 und im Internet unter www.schreibwaren-wegmann.de.

Just for the fun of it – die pure Freude mit Glas, Licht und Stahl zu arbeiten. Rike Scholle und Eduard Deubzer stellen im Palmenhaus aus.

Schöne Dinge machen, sich nicht von Konventionen einschränken lassen, keine Kompromisse eingehen, „Just for the fun of it“ eben. Die Freude am Gestalten nach eigenen Vorstellungen bestimmt das künstlerische Schaffen von Rike Scholle und Eduard Deubzer. Daran ließen die beiden Glaskünstler bei der Eröffnung ihrer Ausstellung im Palmenhaus von Schloss Buchenau keinen Zweifel. Und so lief auch die Vernissage nicht nach gewohnten Mustern ab. Die beiden Künstler verzichteten auf eine klassische Laudatio und stellten stattdessen in einer lockeren Einführung ihre Ein-stellung zur Kunst und zum Leben dar. Der sich daraus entwickelnde Dialog mit den anwesenden Künstlerkollegen war so spannend wie die Komposition der Objekte in der Orangerie, die mit ihrem ganz eigenen Licht und ihrer verwunschenen Atmosphäre jeder Ausstellung eine zusätzliche, besondere Note verleiht.

Rike Scholle und Eduard Deubzer bilden seit langen Jahren ein kongeniales Duo, als Künstler und als Paar. Die Verbindung von Glas und Licht hat sich zum Schwerpunkt ihrer Arbeit entwickelt. In Haardorf an der Donau haben sie sich in abgeschiedener Ruhe eine Werkstatt und ein Zuhause mit einem eigenen Glasschmelzofen geschaffen. 

Man sieht der zierlichen Rike Scholle auf den ersten Blick die Glasmacherin nicht an, die heißes, flüssiges Glas nach ihren Vorstellungen bearbeitet. Sie bläst und formt unzählige Einzelteile, die sie dann zu komplexen Gebilden, meist Lichtobjekten arrangiert. Chandeliers zum Beispiel, prächtigen Kronleuchtern. In Buchenau verzaubert eine Komposition aus „Drops“, dickwandigen, von Hand geformten Kristallkugeln mit integrierter LED-Technik, den kleineren Ausstellungsraum mit ständig wechselnden Lichterscheinungen. „Sculptures“, wie sie alle  Arbeiten nennt, die nicht direkt beleuchtet sind,  hängen oder schweben in Gestalt von Vögeln und Blumen im Raum.

„Zen 1“, die Lichtobjekte des Flachglasers, Glasgestalters und Glasveredlers Eduard Deubzer sind von genial einfacher Ästhetik, die sich auch in seinen zum Teil mit Glas kombinierten Arbeiten in Stahl widerspiegelt. Stahl ist ein Werkstoff, dem sich Deubzer mit der gleichen Sorgfalt und Genauigkeit, der gleichen Liebe widmet wie dem Glas. Er bevorzugt das Material vor allem bei großformatigen Arbeiten, die er mit Glas nicht nach seinen Vorstellungen gestalten könnte. So findet sich mit „Dark“ eine Arbeit, die mehr als mannshoch ist.

Die beeindruckende Ausstellung ist bis zum 23. Juni an Samstagen, Sonn- und Feiertagen von 13:00 bis 17:00 Uhr zu besichtigen