„Dichte Dichter. Der Rausch in der Literatur“. Lesung, Gespräche, Wein und Musik.

Literatur spielt seit dem letzten Jahr eine bedeutende Rolle in unserem Kulturprogramm. Fast wie von selbst hat sie sich einen festen Platz im Schloss erobert. Natürlich ist dabei die Zusammenarbeit mit Norbert Schreiber ein wesentlicher Faktor. Der Journalist und Autor, der seinen Ruhestand im alten Hüttenwirtshaus in Spiegelhütte verbringt, ist ein profunder Kenner nicht nur der deutschen Literatur und hat Interviews mit fast allen bedeutenden deutschsprachigen Schriftstellern geführt. Eigentlich ist unser Literaturformat eine Sonntagsmatinee, zu der wir bisher immer absolut überraschende 40 bis 60 viele Besucher begrüßen konnten. Die Veranstaltung, zu der wir Sie heute einladen möchten, ist aber aus gutem Grund für den Abend angesetzt. Es geht um die Verbindung von Alkohol und Literatur und das nicht nur in der Theorie. Norbert Schreiber, der wie sein Pendant für diesen Abend, der Autor und Verleger Norbert Lewandowski, auch ein ausgewiesener Weinkenner ist, stiftet den Wein für den Abend. Dazu gibt es frisches Holzofenbrot aus Spiegelhütte.

Es erwartet Sie ein sehr unterhaltsamer Abend mit Lesung, Gesprächen, Wein und exzellenter Musik von den beiden Gitarristen des Hot Club de la Forét, Gerhard und Max Fischl. Swing und Gypsy Jazz vom Feinsten.

Termin ist Samstag, der 30.08. um 19:00 Uhr. Eintritt, Wein und Brot sind frei. Über eine kleine Spende für die Renovierung des Schlosses würden wir uns natürlich freuen.

Im Folgenden finden sie Genaueres über die Veranstaltung und die beiden Autoren.

Der Verleger Michael Krüger muss es wissen. In seinem Buch „Literatur und Alkohol“ analysiert er trocken: „Wer schreibt, trinkt auch. Ein Alkoholnebel liegt über der Weltliteratur.“ Goethe hatte immer genug Weinvorrat im Keller. Er zählt zu den „Lusttrinkern“ wie Dürrenmatt, Zuckmayer, Walser und Heinrich Heine. Dann gibt es die irischen Autoren Joyce oder Beckett zum Beispiel. Kein Wunder, dass sie zur Flasche greifen, weil sich über Irland ständig Regenwolken sammeln und die Stimmung verdüstern. 

Kann ein Suffkopf kreativ schreiben? Führt Bier, Wein, Whisky oder Korn die Schreibhand des Schriftstellers? Inspiriert Sekt das Autorenhirn? Braucht Kreativität Promille? Sind Romane an zu viel Cocktails gescheitert?  Fragen über Fragen für einen amüsanten Leseabend.

Charles Bukowski oder Edgar Allan Poe, Vertreter der amerikanischen Literatur sind auch Permanent-Trinker. Krimiautoren lieben scharfe Getränke, Georges Simenon oder Jörg Fauser waren dem Alkohol zugetan. Auch die verzweifelten Autoren wie Fallada, E.T.A. Hoffmann oder Uwe Johnson schrieben ihre Werke keineswegs „trocken“. Das umfängliche Werk der amerikanischen Thrillerautorin Patricia Highsmith wäre ohne Mixgetränke niemals zustande gekommen. In Ihren Notizbüchern hält die Autorin von 22 Romanen fest: „Ich widme dieses Notizbuch dem Alkohol in all seinen verzaubernden Erscheinungen, seinen schönen Formen, seiner beseelenden Kraft, mit der er den dunklen, dichten Vorhang der Realität zerreißt, so dass der Mensch das wahre Ausmaß seiner Phantasie erkennen kann, seiner Kraft Schmerzen zu lindern und denen Mut zu spenden, die ihn nötig haben.

Es handelt sich nicht nur um einen reinen Leseabend, sondern wieder um eine Multimedia-Präsentation mit Originaltönen und Videofilmen zum Thema. In den Pausen und nach der Veranstaltung wird ein Schluck Wein gereicht.


Norbert Schreiber arbeitet seit mehr als 55 Jahren als Journalist und Autor. Für die ARD war er als Korrespondent, Redakteur, Moderator und Reporter in den Programmbereichen Politik, eitgeschehen und Kultur tätig. Er veröffentlichte zwölf Bücher zu den Themen Demokratie, Europa, ssland und Tschechien
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Norbert Lewandowski lebt und arbeitet als Journalist und Reiseschriftsteller in München. Der Theodor-Wolff-Preisträger ist Herausgeber der Reihe Merian porträts, hat mehrere Reiseführer verfasst, das Haus Wittelsbach und König Ludwig II porträtiert sowie  Bücher über Wein, insbesondere die größten Rieslinge der Welt  geschrieben. 

  Anmeldungen unter der Mailadresse:     fkschlossbuchenau@gmail.com

Folkrock im Schlossgarten: Open-Air-Konzert mit Missing-O-Love.

Folkrock im Schlossgarten: akustische Gitarren, melodischer, mehrstimmiger Gesang und eine rhythmische Basis aus Schlagzeug und Bass. Missing-O-Love tritt nicht zum ersten Mal bei uns auf und ihre Konzerte brachten immer atmosphärisch dichte, intensive Abende in den Schlossgarten, der wie ein zusätzlicher Akteur das Seine zu einer einzigartigen Atmosphäre beiträgt. Es gab viele Gänshautmomente und spätestens die traditionell letzte Zugabe, „The Auld Triangle“, a capella gesungen, erwärmte auch noch das nüchternste Herz. Also freuen wir uns auf einen weiteren Abend, der in Erinnerung bleiben wird.                   Etwa so hatte ich das Open-Air-Konzert von Missing-O-Love im letztem August angekündigt. Es war kein bisschen übertrieben gewesen und es wird auch heuer wieder ein großer Abend werden. 

Im Folgenden noch ein paar Informationen zur Band:                                                                                     Missing-O-Love wurde 2005 gegründet. Wie der Bandname erahnen lässt, liegt der Schwerpunkt ihrer Musik auf Songs aus der „Love and Peace Ära“, also aus der Zeit, als die Hippiebewegung sich aufmachte, die Musikwelt zu erobern. Zu ihrem Repertoire gehören Songs von Crosby, Stills & Nash, Bob Dylan, den Byrds, Neil Young oder den Beatles, um nur einige Namen aus dieser Musikrichtung zu nennen. Wichtig war den Bandmitgliedern von Anfang an ein harmonisch ausgefeilter, dreistimmiger Gesang. Die Sänger und Gitarristen sind Christian Schmidt, Ottmar Kraus und Klaus Gundermann, der die Songs auch arrangiert. Für den richtigen Drive sorgen Franz Wölfl am Bass und Schlagzeuger Georg Kroiß.

Das Open-Air-Konzert findet am 23. August statt und beginnt um 19:00 Uhr, der Eintritt beträgt 15 €.

„Living in Peace“ – Musik für Herz und Hoffnung mit „Shalom-Passau“ 

Die Passauer Pop‑Rock‑Formation Shalom ist am kommenden Samstag zu einem Open‑Air‑Konzert bei uns zu Gast. Die Musiker präsentieren mit bewegenden Friedens- und Lebensliedern sowie intensiven Musikstücken  44 Jahre Bandgeschichte.

Der Abend unter dem Motto „Living in Peace“ verspricht Musik voller Optimismus, Lebensfreude und emotionaler Tiefe – eine musikalische Oase der Hoffnung in herausfordernden Zeiten. Shalom eröffnet den Abend mit stimmungsvollen Liedern, die Frieden und Zuversicht symbolisieren – ein bewusstes musikalisches Statement im Sinne des Bandnamens. Im zweiten Teil  präsentiert die Band „Lieder, die das Leben schreibt“, mit tiefgründigen aber auch  humorvollen Lebensgeschichten. Das musikalische Spektrum umfasst sanfte Balladen sowie mitreißende Rock-, Blues- und Swingstücke – stets getragen von einer positiven und inspirierenden Botschaft.

„Mit unseren Liedern und Texten möchten wir in dieser herausfordernden Zeit ein Stück Hoffnung schenken, die Menschen positiv bestärken und ermutigen, damit unsere Zuhörer beschwingt und mit frohem Herzen nach Hause gehen.“, so Martin Göth, Bandleader von Shalom.

Das Konzert findet am Samstag, den 9. August auf der Schlossterrasse statt und beginnt um 19 Uhr. Bei schlechtem Wetter gehen wir in den Saal. . .Der Eintritt beträgt 15.- €.

Literaturmatinee mit Norbert Schreiber. “Hrabal, Havel,  Reinerová, Kisch und Co“: Die Literatur Tschechiens.


2024 haben wir die Reihe „Literaturmatinee“ ins Leben gerufen. Die Veranstaltungen fanden so viel Zuspruch, dass wir uns entschlossen haben, sie weiterzuführen. Zwei- bis dreimal im Jahr werden wir einen Sonntagvormittag der Literatur widmen. Dabei haben wir das große Glück, dass wir mit Norbert Schreiber einen idealen Partner für das Projekt gefunden haben. Er arbeitet seit mehr als 55 Jahren als Journalist und Autor. Für die ARD war er als Korrespondent, Redakteur, Moderator und Reporter in den Programm-bereichen Politik, Zeitgeschehen und Kultur tätig. Er veröffentlichte zwölf Bücher zu den Themen Demokratie, Europa, Russland und Tschechien.

Die aktuelle Veranstaltung trägt den Titel “Hrabal, Havel, Reinerová, Kisch und Co“: Tschechien, eine Literatur mit Sonderzeichen.

Folgende Autoren stehen im Mittelpunkt der Matinee: Božena Němcová  ist tschechische  Nationalheldin und Autorin des weltberühmten Buches „Die Großmutter“, auf Tschechisch „Babička“. Václav Havel, Dichter, Dissident und Präsident führte als Poet die tschechische sanfte Revolution an, schrieb Theaterstücke und war Mitautor der „Charta 77“. Fünf Jahre saß er im kommunistischen System in Haft.  Er startete als Beleuchter, Sekretär, Lektor, Dramaturg auf den Brettern, die die Welt bedeuten und hatte schließlich Erfolge als „Hausautor“ zweier Prager Theater und dann auch international auf europäischen Bühnen.  Im „Klub unabhängiger Schriftsteller“ entwickelte er sich zum prominentesten und konsequentesten Wortführer der intellektuellen Elite der CSSR, die unter Lebensgefahr den demokratischen Reformprozess vorantrieb.

Bohumil Hrabal liebte das tschechische Bier besonders und hat den „englischen König bedient“. So heißt ein Buch von ihm. Er gilt als einer der bedeutendsten tschechischen Autoren des 20. Jahrhunderts. Der Exilschriftsteller Milan Kundera entdeckte die „unerträgliche Leichtigkeit des Seins“. In Paris in der Freiheit war das leichter als in Prag im Kommunismus. Max Brod, der langjährige Kafka-Freund, der beauftragt war, dessen Werk zu vernichten, rettet Weltliteratur für die Nachwelt. Wer kennt den einzigen und einzigartigen tschechischen Literatur-Nobelpreisträger Jaroslav Seifert? 1984 erhielt er die Auszeichnung nach seinem Weg vom Proletarier zum Poeten. Lenka Reinerová berichtet über das „Geheimnis der nächsten Minuten“, und ihre Tochter beschreibt die Schriftsteller-Mutter aus Prag aus der Sicht einer Tochter. Norbert Schreiber hatte mit Reinerová kurz vor Ihrem Tod in Prag ein letztes Interview geführt, das er in einem Buch und in einer CD dokumentiert hat. Sie war die letzte deutschsprachige Literatin aus dem so genannten Prager Kreis der Schriftsteller um Brod, Rilke, Werfel und Kisch. Es werden dazu einige Ausschnitte aus der Hör-CD zu hören sein. Der Buch-Titel: „Närrisch an das Leben glauben“. Auch der rasende Reporter Egon Erwin Kisch kommt in der Lesezeit zu Wort. 

Die Matinee ist nicht nur bloße Lesung, sondern eine multimediale Präsentation mit Hör-CDs, Kurz-Videos und Porträtbildern der tschechischen Literaten und ihrer Bücher. Die Besucher erhalten eine Lese-Liste.

Die Literaturmatinee findet am 03.08. um 10:30 Uhr statt, der Eintritt ist frei.

Literatur und Musik: Edmund Stern stellt sein Buch „Begegnungen in Böhmen“ vor, musikalisch umrahmt von Jonáš Baierl und Gerhard Fischl.

Am Sonntag, den 20. Juli stellt Edmund Stern in unserer Reihe „Die Literaturmatinee“ sein neues Buch „Begegnungen in Böhmen“ vor. Die Veranstaltung bildet auch einen Teil unseres bayerisch-böhmischen Programmes, in dem wir heuer insgesamt fünf Konzerte, Lesungen und Ausstellungen anbieten.

Der aus Rabenstein stammende Autor ist durch vielfache Reisen und Aufenthalte in unserem Nachbarland, die bereits 1968 ihren Anfang genommen, und zu vielen Kontakten und Freundschaften geführt haben, zu einem intimen Kenner Tschechiens geworden. Er ist unverändert sehr viel in Böhmen unterwegs und entdeckt weiterhin interessante Personen oder Orte. Es geht ihm nicht um die Tschechen oder die Deutschen, es geht einfach nur um Menschen. Mehr als 250 Fotos von diesseits und jenseits der Grenze bilden die Streifzüge durch den allernächsten Osten ab. Ziel ist das gegenseitige Kennenlernen, Tolerieren und Verstehen. Vorgestellt wird auch das Leuchtturmprojekt des Gymnasiums Zwiesel, bei dem eine ganze Klasse tschechischer Schülerinnen und Schülern in drei Jahren zum bayerischen Abitur geführt wurde.

Edmund Stern ist bekannt für seinen kurzweiligen, assoziativen, humorvollen und alles andere als langweiligen Vortragsstil. 

Musikalisch umrahmt wird die Buchvorstellung von einem tschechisch-deutschen Duo, dem Pianisten Jonáš Baierl aus Sušice und dem aus dem Bayerwald stammenden und in München lebenden Gitarristen Gerhard Fischl. Ihr Programm enthält Elemente des Soul, des R&B und des Jazz und wäre alleine schon das Kommen wert. 

Die Veranstaltung beginnt um 10:30, der Eintritt ist frei. Die Musiker würden sich aber sicherlich über eine kleine Spende freuen.

Die Äff-tam-tam Musikanten auf der Schlossterrasse.

Am Wochenende treten zum ersten Mal in unserer langjährigen Veranstaltungsgeschichte die Äff-tam-tam-Musikanten im Schloss auf. Warum es so lange gedauert hat, bis wir diese renommierte, nicht zuletzt durch vielfache Fernsehauftritte weit über unsere Heimat hinaus bekannte Gruppe einmal bei uns begrüßen dürfen, weiß eigentlich keiner so wirklich. Macht aber auch nichts, jetzt kommen sie ja.

Die „Äff-tam-tam – Musikanten“ das sind: Armin Weinfurter (1. Geige), Andreas Peschl (2. Geige), Alexander Lochstampfer (Trompete), Johannes Lorenz (Posaune), Andreas Weiß (Akkordeon), Roland Pongratz (Harfe) und Dominik Billinger (Kontrabass). Sie musizieren seit 2008 gemeinsam. Die sieben Herrschaften aus dem Bayerischen Wald spielen Volksmusik, tänzerisch & konzertant, schmachtend & rasant und herzergreifend & virtuos! Bei ihren unverstärkten Auftritten bringen sie fetzige Polkas, filigrane Landler, verzwickte Zwiefache oder andere Besonderheiten der volksmusikalischen Überlieferung ihrer Heimat, dem bayerisch-böhmischen Grenzgebirge, dem Alpenraum, oder sonst woher zu Gehör. 

Das Konzert findet am Samstag, den 19. Juli auf der Schlossterrasse statt und beginnt um 19 Uhr. Der Eintritt beträgt 15 €.

Kim amoi owa: Yoga, Atmen, Essen

Wir gehen künftig auch neue Wege. Im Rahmen unseres Entwicklungskonzeptes, das Schloss Buchenau langfristig eine stabile Basis sichern soll und eine Grundlage der Anstehenden Komplettsanierung bildet, kommt zum Kulturbetrieb und der Kulinarik als drittes Standbein ein Seminarbetrieb hinzu. In diesem Jahr starten wir dieses Programm mit einem sehr spannenden Seminartag:

›kimm amoi owa‹ — YOGA.ATMEN.ESSSEN

EIN TAG ZUM DURCHATMEN, GENIESSEN & BEI SICH ANKOMMEN

Am Samstag, den 26. Juli 2025, öffnen wir unsere Tore für einen Tag voller Achtsamkeit, Bewegung und bewusster Begegnung. Unter dem Motto ›kimm amoi owa‹ erwartet Sie ein vielseitiges Programm rund um Yoga, Meditation, Kräuterwissen, Atemarbeit, Teezeremonie und pflanzenbasierte Kulinarik. Inmitten historischer Mauern und umgeben von Natur entsteht ein Raum, in dem man zur Ruhe kommen, neue Impulse tanken und sich selbst wieder spüren kann.  Ob aktiv im Flow, tiefenentspannt im Yin oder sinnlich beim gemeinsamen Essen — dieser Tag ist eine Einladung zum bewussten Erleben mit allen Sinnen.

TICKETS GIBT ES HIER. SICHERN SIE SICH IHREN PLATZ!

https://eventfrog.de/kimm_amoi_owa

Das Kult(ur)café hat am kommenden Wochenende wieder geöffnet.

Am Samstag, den 5. und am Sonntag, den 6. Juli ist von 14 bis 17 Uhr wieder unser Kult(ur)café geöffnet: selbstgebackene Kuchen und Torten, Eis und Eiskaffee, Aperol-und Limoncello-Spritz, Kaffee aus der Rösterei Kirmse und einiges mehr erwartet Sie unter dem Walnussbaum vor dem Kontorhaus.

Zur Kultur: am Samstag demonstrieren die Arberlandspinnerinnen ihr uraltes Handwerk und am Sonntag ist die Ausstellung von Ladislav Sykora geöffnet.

Ladislav Sykora: Druckgrafik und Skulpturen.

Am Samstag wird um 19 Uhr eine Ausstellung von Ladislav Sykora eröffnet, in der Sie sein phantastisches druckgraphisches Werk und einige seiner bildhauerischen Arbeiten erleben können. 

Einen kurzen biographischen Abriss zum Künstler finden Sie unten.

Die Vernissage findet am Samstag, den 5. Juli um 19 Uhr statt. Ladislav bringt einige böhmische Musiker mit und es gibt wie immer Brot, Aufstriche, Bier und Wein. Es erwartet Sie ein entspannter, lauer und sicherlich sehr interessanter Sommerabend.

Ladislav Sýkora

La’d’a wurde 1964 in Pilsen geboren, wo er später eine Lehre als Installateur absolvierte. Anfang der 1990er Jahre zog er mit seiner Frau Lenka nach Dešenice. Er hat zwei erwachsene Kinder – einen Sohn und eine Tochter.

Im nahen Schloss Klenová mit angeschlossener Galerie ist er als Kastellan und Kurator tätig. Schon als junger Mann widmete er sich der Grafik und Malerei, hat aber auch Figuren und Objekte aus Holz und Metall gestaltet.

Sein besonderes Talent aber zeigen die Linolschnitte. In dieser Technik ist er ein wahrer Meister.

Lino ermöglicht ihm eine unglaublich subtile und detaillierte, präzise Arbeit.

Eine Besonderheit der großformatigen Linolschnitte ist sein Umgang mit Farbe. Das Ergebnis ist eine Kombination aus grafischer Reproduktion und Monotypie, die oft nur zwei Kopien ermöglicht, wobei diese sich dann auch noch in Details unterscheiden.

Die Quelle seiner Inspiration ist der Böhmerwald in dem ein Zuhause gefunden hat.

Weniger bekannt sind seine Objekte aus Holz oder Metall. Das bildhauerische Werk nimmt bisher leider noch nicht den gleichen Stellenwert ein wie seine Druckgrafik.